„An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit“

Mit diesen Worten verabschiedete die Schulleiterin Eva Grech in Anlehnung an den Song der „Toten Hosen“ die erfolgreichen Realschüler der Klassen 10a und 10b des Bildungszentrums Gerstetter Alb. Stolz berichtete sie, dass alle Prüflinge  bestanden haben und 9 Schüler/Innen einen Preis und 14 weitere eine Belobigung erhalten.

Der Abschlussjahrgang 2017 hat sich trotz guter Ergebnisse ganz gegen den allgemeinen Trend entschieden: 29 Absolventen (also die Hälfte des Jahrganges) beginnen eine Ausbildung. Die meistgewählten Berufe sind dabei Zerspanungsmechaniker/In, Kaufmann/frau für Bürokommunikation, Industriekaufmann/frau, Elektroniker/In (verschiedene Fachrichtungen) und Erzieher/In. 25 Schüler/Innen werden auf beruflichen Gymnasien oder Berufskollegen weiterhin die Schulbank drücken. 2 Abgänger/Innen haben sich für ein freiwilliges soziales Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst entschieden.

Gemeinsam mit Bürgermeister Herrn Polaschek und dem Ausbildungsleiter des Bildungspartners der Firma Pfisterer, Herrn Berger, sah die Schulleiterin die bewusste Berufswahl der Schüler/Innen als sehr gutes Zeichen für die Region. In diesem Zuge wurde auch der langjährige Konrektor der Realschule, Herr Rudi Oszfolk, der die Berufsorientierung viele Jahre sehr engagiert und erfolgreich leitete, in den Ruhestand verabschiedet.

Dass diese Nacht zu einer „Nacht der Nächte“ wurde, dafür sorgte der Abschlussjahrgang selbst: Nastja Fengler und Marco Ziegler führten professionell durch den Abend. Eine amüsante Ansprache der Klassensprecher Celina Winter-Göggelmann, Linda Startz und Dominik Brungardt, ein selbstgedrehter Film über den „irrsinnigen“ Schulalltag, eine Bildershow als Rückschau auf 6 Jahre an der Realschule in Gerstetten und steigende Luftballons mit Wünschen der Schüler machten den Abend sehr kurzweilig und unvergesslich. Unvergessen wird der Jahrgang auch im Schulhaus bleiben: Zum Abschied schenkte der Abschluss 2017 ein großes professionell gespraytes Graffiti an einer Wand im Eingangsbereich den zurückbleibenden Klassen.

Das Bildungszentrum Gerstetter Alb gratuliert herzlich folgenden Schülern zur „Mittleren Reife“ und wünscht Ihnen noch viele „Tage wie diese“:

 

Klasse 10a mit der Klassenlehrerin Frau Weibler

Klasse 10b mit dem Klassenlehrer Herr Schaude

Schullandheim am Titisee

Die Klasse 6a vom Bildungszentrum Gerstetter Alb war vom 3.-7. Juli im Schwarzwald am Titisee im Schullandheim.

Am ersten Tag haben wir natürlich erst einmal den gesamten See umrundet und uns den Ort Titisee angesehen. Den Rest des Tages verbrachten wir mit verschiedenen Spielen wie Tischtennis oder Frisbee.

Ein besonderes Erlebnis war am zweiten Tag das Kanufahren. Diese Fahrt über den See sorgte nicht nur für nasse Füße sondern ganz besonders für Spaß durch verschiedene Aufgaben und Spiele. Zum Glück hatten wir für dieses Abenteuer bestes Wetter.

An Tag drei konnten wir uns fast wie Indianer fühlen, denn auf dem Programm stand Anpirschen und Bogenschießen. Ein besonderes Highlight war der Indianerpfad, den wir nachts durch einen mit Kerzen beleuchteten Pfad im Wald gehen sollten.

Und schon war Tag vier. Jetzt hatten wir die Möglichkeit uns in Teams im Bau von Schutzhütten im Wald zu versuchen. Jeder so, wie er es wollte. Spannend waren dann aber auch die Versuche auf verschiedene Arten Feuer zu machen. Nachdem wir erfolgreich waren, konnten wir uns leckeres Stockbrot zubereiten. Den Tag haben wir dann mit einem tollen Film beendet.

Leider mussten wir schon am nächsten Tag unsere Sachen packen, die Zimmer putzen und dann ging es begleitet von einem weinenden Himmel wieder heim.

Das Schullandheim war insgesamt sehr cool und hat allen viel Spaß gemacht.

von Pascal

Besuch der Generalprobe der Oper

32 Schüler und Eltern machten sich am 5. Juli auf, die Generalprobe des Fliegenden Holländers der Operfestspiele in Heidenheim im Rittersaal zu besuchen.

Bei schönem Wetter erlebten alle eine eindrucksvolle Aufführung. Nach reichlich Applaus für die Sänger und Musiker machten sich alle mit dem Seemannslied noch im Ohr auf den Heimweg.

32 Schüler und Eltern machten sich am 5. Juli auf, die Generalprobe des Fliegenden Holländers der Operfestspiele in Heidenheim im Rittersaal zu besuchen.

Bei schönem Wetter erlebten alle eine eindrucksvolle Aufführung. Nach reichlich Applaus für die Sänger und Musiker machten sich alle mit dem Seemannslied noch im Ohr auf den Heimweg.

Spiel, Satz und Sieg…

… das hieß es für 16 Schülerinnen und Schüler der Realschule Gerstetten während der diesjährigen Projekttage vom 17. – 19. 07. 2017. Drei Tage wurden die Kinder unter der Leitung von Timo Thierer im TC Gerstetten in Regeln, Techniken und dem Spielablauf trainiert. Unter den Teilnehmern befanden sich sowohl kleine Tennisprofis als auch Neulinge, die bisher höchstens über das Fernsehen etwas mit Tennis am Hut hatten. Gleich am ersten Tag wurden die Schülerinnen und Schüler daher in Kleingruppen eingeteilt, in denen sie je nach Leistungsstärke betreut wurden. Zwei Tage wurden so auf unterschiedlichen Plätzen mit viel Spaß und Begeisterung der Umgang mit Schläger und Ball, Spieltechniken und –regeln trainiert. Ihr neu erworbenes Können konnten die Kinder schließlich am dritten Tag bei einem kleinen Turnier unter Beweis stellen.


Die Klasse 6b im Schullandheim am Bodensee

Die Klasse 6b fuhr mit Ihren Lehrerinnen Frau Schlumpberger und Frau Sing am Montag, den 3.Juli mit dem Bus nach Friedrichshafen. Die 2-stündige Fahrt ging schneller vorbei als gedacht. Nach der Ankunft haben wir unsere Koffer abgegeben und haben einen tollen Nachmittag in Kressbronn im Kletterwald verbracht, wo sich jeder über 2 Stunden auspowern konnte. Am 2. Tag sind wir mit dem Schiff nach Bregenz und mit der Gondel auf den Pfänder gefahren. Oben angekommen haben wir eine kleine Wanderung durch den Wildpark gemacht und die Aussicht genossen. Anschließend wanderten wir 2 Stunden lang über einen steilen und teils steinigen Weg wieder nach unten und fuhren mit dem Schiff wieder zurück. Am Mittwoch stand ein Floßbauprojekt auf dem Programm. Nach einer Theorie-Einheit gingen wir an den See um unsere Pläne umzusetzen. Nachdem wir einen professionellen Knoten von einem richtigen Floßbauer gelernt haben, legten wir in 3 Gruppen los. Nach 1,5 Stunden fuhren wir dann mit unseren 3 Floßen auf den See und machten dort eine Wasserschlacht und badeten. Anschließend gingen wir noch in die Stadt zum Bummeln, Tretbootfahren oder auch um ein Eis zu essen. Am Donnerstag besuchten wir die Pfahlbauten in Unteruhldingen und erfuhren einiges über das Leben in der Bronzezeit. Nachmittags fuhren wir dann weiter nach Salem auf den Affenberg. Bei einem Rundgang durften wir dort die Affen mit Popcorn füttern. Am letzten Tag hatten wir noch eine Führung im Zeppelinmuseum und konnten dort sogar in einen nachgebauten Teil der „Hindenburg“ hinein, die vor 90 Jahren schon gebaut wurde. Bevor wir dann heimfuhren, waren wir noch als Abschluss unseres Schullandheims gemeinsam Pizza essen.

Nicht nur tagsüber war immer etwas geboten – auch abends wurde immer ein Programm von der Klasse gestaltet, wie zum Beispiel: Spieleabend, Disco, eine Nachtwanderung oder ein Bowlingabend.

Von Maren und Anke